Das letzte Ghetto Eine neue Geschichte von Theresienstadt

In das Ghetto Theresienstadt im „Protektorat Böhmen und Mähren“ verschleppten die Nationalsozialisten zwischen November 1941 und Mai 1945 um die 140.000 Jüdinnen und Juden aus Mittel- und Westeuropa - darunter mindestens 176 aus Bonn, die zuvor im Ghettolager in Endenich interniert waren. Theresienstadt ist bekannt für das kulturelle Leben, welches die NS-Propaganda instrumentalisierte und Besuche des Internationalen Roten Kreuzes.

Die Historikerin Dr. Anna Hájková ist Reader for modern European continental history an der University of Warwick. Ihr Buch „The Last Ghetto. An Everyday History of Theresienstadt“ ist jetzt auf Deutsch erschienen. Darin untersucht sie das Zusammenleben unter extremen Bedingungen und legt damit erstmals die Geschichte einer Häftlingsgesellschaft vor, die den Alltag in Theresienstadt in den Mittelpunkt rückt.

Kostenfreier Vortrag und Buchvorstellung. Eine Anmeldung ist möglich unter www.vhs-bonn.de mit Angabe der Kursnummer N1418

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Haus der Bildung / VHS
Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn
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